"Ich bewundere deinen Mut...Die meisten Menschen kriegen Angst wegen der Ungewissheit."
Selbstverständlich habe ich Angst, doch ich glaube ich habe mehr Angst hier zu bleiben und für den Rest meines Lebens einen langweiligen Job zu machen.

David Kretz

 
"The world is not enough" - "Die Welt ist nicht genug" ist der Slogan dieser Webseite. Einfach ausgedrückt bedeutet es "Der Weg ist das Ziel". Start und Ziel sind nicht mehr relevant, sondern das Dazwischen mit all den Hindernissen, Geschichten und Menschen wird hier hervorgehoben werden, in der Hoffnung meine Mitmenschen auf den Umfang unserer Welt zu sensibilisieren.
Die Tage der Entdecker, welche mühselig mit Schiff und Pferd neue Welten entdeckt und erobert haben, sind schon lange vorbei. Die Dimension unserer Welt ist im heutigen Zeitalter des Social Networking verschwunden. Man hat jeden Ort und jeden Menschen direkt in der Hosentasche.
Ein kleines Stück Elektronik versehen mit einem Bildschirm verschafft uns zu jeder Tageszeit Blicke durch ein kleines Fenster auf die ganze Welt.
Billige Flüge bringen uns im null Komma nichts an bekannte Destinationen. Dank diesem Luxus liegen Start und Ziel direkt nebeneinander, Zeit und Strecke dazwischen werden dabei komplett vergessen. Niemand weiss mehr genau, woher und mit welchen Umwegen Produkte in unseren Haushalt geraten. Medien filtern nur Negatives aus der Welt und lassen unser behagliches Nest als einzigen sicheren Ort erscheinen. Was wäre, wenn sich mehr Menschen Einsicht über die Welt, wie sie wirklich ist, verschaffen würden? Wäre die Welt dann ein besserer Ort?

27. Mai 2015 - ?

Schon 1299 Tage unterwegs.

Mein Projekt ist es, mit meinem Motorrad um die Welt zu fahren. Jetzt ist dafür der richtige Zeitpunkt gekommen. Ich bin gesund, mein Studium habe ich im Dezember 2014 abgeschlossen und bin noch nicht an einen Ort gebunden. Von der Schweiz aus geht es nach Südost-Asien, von da nach Alaska, Südamerika und dann wieder zurück nach Europa.
Meine Art zu Reisen ist für die Meisten sehr unkonventionell. Am liebsten verbringe ich die Nacht unter freiem Sternenhimmel. Ich schlafe so sehr gut, doch ein weiterer Grund dafür ist auch, dass ich versuche, mit dem Geld das ich zu Verfügung habe, so weit wie möglich zu kommen. So schlafe ich meistens in meiner Hängematte und in den Städten komme ich dank Couchsurfing bei Einheimischen unter. Während der Reise werde ich mich durch Gelegenheitsjobs und Arbeiten an meinem Laptop selbst finanzieren.

Film

Was man bei solchen Reisen alles erlebt und welche Menschen man trifft, ist unglaublich und manchmal unwirklich, wie aus einem Spielfilm oder einem Roman entsprungen. Ich werde eine Doku-Serie über meine Abenteuer und Menschen, die ich unterwegs treffe und deren Einfluss auf den Verlauf meiner Reise, machen.
Als Ausrüstung habe ich nur eine Kompaktkamera und eine Gopro dabei haben, die schneller als ein Revolver gezogen sind. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man die besten Geschichten verpasst, wenn man die Kamera nicht in der Hosentasche hat und zu viel Aufmerksamkeit mit einem abschreckend grossen Aufnahmegerät auf sich zieht.
Ein Beispiel dafür ist die witzige Diskussion in Sulawesi, wo ich plötzlich mit einem Lehrer in ein Gespräch über Gott und die Welt verwickelt wurde. Alle meine Videos entstanden spontan ohne Budget und wurden vor Ort von mir editiert und veröffentlicht.
Der intuitive Aspekt soll auch bei diesem Projekt beibehalten werden. Da ich die Filme alleine mache, werde ich viel Zeit brauchen um sie zu editieren.

Biker

Mein Name ist David. Ich habe an der ETH Zürich studiert und bin 'Master of Science ETH in Architektur'.

Mein Lebensmotto ist "No Risk, No Fun". Ich bin in der Schweiz und mehrsprachig aufgewachsen. Ich spreche 5 Sprachen fliessend. Ich bin gespannt, wie weit ich mit Deutsch, Englisch, Französisch, Slowakisch und Ungarisch komme.

Schon seit klein auf begeistere ich mich für Extremsport. Mit 12 Jahren habe ich Snowboarden und mit 17 Downhill-Mountainbiken angefangen. Damals, im 2003 bin ich meine ersten Downhillrennen gefahren. Schon sehr bald wurde es ziemlich extrem und ich habe mir den höchsten Bike-Drop gebaut. Zwar gestürzt, doch überlebt, war der Sprung im Jahre 2005 mit einer vertikalen Höhe von 16m und einer Diagonale von 22m zum Weltrekord. Danach folgten unzählige Rennen und auch für die Disziplin Dirtjump und Freeride habe ich mich stark begeistert. Backflips und andere Tricks waren für mich ein Kinderspiel.
Jetzt will ich eine neue Herausforderung annehmen und mit dem Motorrad um die Welt fahren. Mit meinem Hintergrund als extrem Mountainbiker, bin ich davon überzeugt, dass ich durch jedes Terrain komme.
Impressionen (Klicke hier für super geile Bilder)

Bike

KTM 690 ENDURO R 2015

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